Modetrend und dennoch Klassiker: Jacken in allen Varianten

Mai 4th, 2010 von Katrin

Eingesehen – eine Begriffsbestimmung muss es für so gut wie jedes Produkt geben, sei es, um es von Ähnlichem zu unterscheiden, sei es, um mittels einer Definition die Wissbegierde Neugieriger zu decken. Doch der Jacke wird man mit ihrer rein formalen Beschreibung wahrlich nicht gerecht: Schon lange bietet diese Bekleidung sehr viel mehr, als nur den Oberkörper der Trägers zu bedecken und vom Hals abwärts vorn offen bzw. durch diverse Methoden auch wieder verschließbar zu sein. Vom Pullover unterscheidet sie sich genau in letztgenanntem Detail, von Mänteln in ihrer Länge und von Westen daran, dass deren Kennzeichen in der Ärmellosigkeit liegt.

Doch Jacke ist nicht gleich Jacke – und das ist kein Wunder. Zunächst: Neben der unbestreitbar stets überaus beliebten Jeans und eventuell einigen Shirts, die ebenso gut im Hochsommer als modisches Top als auch im Winter unter einem dicken Fleecepulli getragen werden können, gilt die Jacke wohl mit als einzige saisonunabhängige Bekleidung. Der Frühling naht, die Temperaturen steigen, doch die Abende erweisen sich noch als recht kühl? Perfekt, hier auf eine Übergangsjacke zurückgreifen zu können. Doch auch in lauen Sommernächten sind Jacken wahr Freunde, denn Cardigan oder Bolero sind topmodisch und definitiv gleichwertiger Ersatz für Langarmshirts oder leichte Sweater. Herbstliche Winde blasen Ihnen um die Nase? Der Parka hilft! Und im Winter: Nun, hier ist es nicht fraglich, dass etwas übergestreift wird, sobald man das Haus verlässt. Nur die Auswahl fällt schwer: Es mangelt nicht an Jacken-Varianten, und ob man auf Softshell Jacke, Outdoor- oder Daunenjacke zurückgreift, hat schon manchen zu spät bei der Arbeit erscheinen lassen.

Doch nicht nur ihre Praktikabilität – vor allem ihre unterschiedlichen Designs sorgen für die Popularität der Jacke, und dies sowohl in der Damenbekleidung, als auch in der Herrenmode. Denn schon längst nicht mehr ist es dem männlichen Geschlecht nicht wichtig, was ihm aus dem Spiegel entgegenblickt. Worauf auch immer die Prioritäten liegen mögen: Jedweder Geschmack kann versorgt werden. Materialien von wildem Rauleder über Regen abweisendes Polyacryl, wärmende Wolle oder mit Daunen gefüttert, feines Cord, gemütliches Teddyfell oder Kunststoff mit einem Kragen aus Webpelz – alles ist auf dem Markt zu erwerben. Applikationen aus Stickerei oder aufgedruckte Labelnamen verleihen Herren- als auch Damenjacken einen modischen Pfiff. Reißverschlüsse, Knöpfe, Bänder oder Spangen – die Spielarten, die Jacke offen oder geschlossen zu tragen sind ebenso vielfältig wie die Farbvarianten. Kaum Töne oder Muster, in denen diese spezielle Mode nicht zu erhalten ist. Bei all der Auswahl mag es schwerfallen, sich zu entscheiden. Ein erstes einander-Gegenüberstellen der stylischsten Modelle mit Erwägung von Witterungseinflüssen, passenden Accessoires als auch preislichen Gegebenheiten dürfte dabei helfen, sich den Kreis seiner Favoriten zu bilden. Und können Sie sich letztendlich einfach gar nicht für eine der zwei übrig gebliebenen Jacken entscheiden, dann nehmen Sie doch einfach beide – genug Platz werden Sie in Ihrem Kleiderschrank schon schaffen können, und an genug Gelegenheiten zum Tragen einer Jacke wird es nie mangeln.

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