Schick in der Uni
September 29th, 2008 von
Angelika
Erstaunlich, wie einfach man den Beruf eines Mensch an seiner Kleidung erkennen kann. Zugegeben, immer funktioniert es nicht, aber in den meisten Fällen kann man durch den Kleidungsstil eines Menschen, mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit, auf seine Arbeit schließen. Besonders einfach gestaltet sich dies an einer Universität.Ich besuche eine eher kleine Universität, mit wenigen Studienrichtungen. Es gibt Physik, Chemie, Rechtswissenschaften, Wirtschaft und Soziologie und die Studenten, die zwischen den Hörsälen hin und her wuseln, lassen sich in den meisten Fällen ihrer Studienrichtung mit ziemlicher Treffsicherheit zuordnen.
Die meisten Menschen denken zwar, es sei ein Klischee, dass Physiker und Chemiker immer ein bißchen altbacken gekleidet sind und ihre Frisuren nicht immer der letzte Schrei sind, doch wie so viele Klischees, trägt auch dieses einen Funken Wahrheit in sich und so lässt sich ziemlich sicher sagen, dass die etwas verwirrt wirkenden Herrschaften, in den Wollpullovern Physiker oder Chemiker sind.
Auch die Soziologen sind leicht zu erkennen. Sie haben einen Kleidungsstil, den sie gerne als alternativ bezeichnen, wobei ich nicht ganz verstehe, was daran alternativ sein soll, denn die tausend anderen Alternativen tragen genau die gleichen Sachen. Naja, vielleicht bin ich einfach zu ignorant um zu verstehen, warum sich Menschen gerne und freiwillig so kleiden.
Und nun kommen wir zu der Gruppe Studenten, der auch ich angehöre: den Juristen. Die meisten von uns sind eher elegant gekleidet, viele der männlichen Studenten tragen sogar Anzug und Krawatte, was ich allerdings schon ein bißchen übertrieben finde.
Ich persönlich mag den eleganten Stil und trage gerne schicke Sachen, wenn ich zur Uni gehe, doch ich finde man kann es auch übertreiben, denn eigentlich geht es auf einer Universität doch darum, etwas zu lernen.
Geschrieben in Berufskleidung |
Oktober 22nd, 2008 um 12:48
…und was hälst Du generell von Anzug und Krawatte bei denen, die der Uni entwachsen sind? Müsste ja eigentlich zu Deinem eleganten Stil und Deiner Vorliebe für schicke Sachen passen, oder?
Es ist jedenfalls mein bevorzugtes Outfit. Nicht nur im Beruf. Auch privat, wenn’s irgendwie passt. Lieber ein kleines bisschen overdressed als umgekehrt. Ich möchte mich dem (leider) weit verbreiteten nachlässigen Look nicht anpassen. Und da erntet man durchaus auch mal ein Kompliment. Einfach deshalb, weil man sich positiv von der durchschnittlichen Erscheinung abhebt.
Meines Erachtens zur Nachahmung empfohlen.
Oktober 22nd, 2008 um 13:58
Danke für deine Kommentar. Ich geb dir völlig Recht: Auch ich bevorzuge overdressed zu sein als umgekehrt.